Der Zivilschutz unterstützt die Gemeinden

Pioniere des dritten und siebten Zuges der Zivilschutzorganisation EMME leisteten in den letzten zwei Wochen rund 380 Mann-Tage im Auftrag der Gemeinden. Es wurden Wanderwege saniert, Infrastruktur für Gewerbeausstellung installiert und Hänge begehbar gemacht.

Am 17. und 18. Mai 2014 fand in der Gemeinde Inwil die Gewerbeausstellung statt. Die ZSO EMME übernahm den Auf- und Abbau der Zeltstadt, in der mehr als 500 Personen Platz fanden.

Wandern in Schongau und Altwis

Im Gebiet Länzete und Meiächer wurden zwei Wanderwege neu geführt. Die Routen der Wanderwege mussten unter anderem wegen eines Hangrutsches angepasst werden. Rund 300 Meter neue Wanderwegroute mit Kiesuntergrund wurde durch die ZSO EMME in der Gemeinde Schongau geschaffen. Der Wanderweg zwischen Altwis und Hämikon ist durch starke Regenfälle in Mitleidenschaft gezogen worden und der Weg zum Aussichtspunkt über den Hallwilersee war nur noch schwer begehbar. Der betroffene 500 Meter lange Abschnitt wurde durch die Zivilschützer mit Tritten, Handläufen und Kies erneuert.

Weggis – Naturgefahren zeigen

Am Naturgefahren-Tag vom 17. Mai wurde die Bevölkerung auf die Gefahren des Felsbandes oberhalb von Weggis aufmerksam gemacht. Die ZSO EMME machte das sonst als Sperrgebiet gekennzeichnete Gelände durch steile Felshänge für die Bevölkerung begehbar, sodass die Besucher geführt zu den Bewegungssensoren an der Felswand gelangen konnten.

Wanderfreude auf der Rigi

Die Pioniere der ZSO EMME haben unterhalb vom „Chänzeli“ eine Brücke mit Tritten gebaut, die den sicheren Aufstieg ermöglicht. Bei Räumungsarbeiten unterhalb von Rigi Kaltbad wurden nebst Metallwaren rund 60 Jahre alte Teller mit der Aufschrift „Bellevue“, Bierflaschen und Parfumflakons aus der damaligen Zeit freigelegt und weggeräumt. Beim Kreuzweg wurde eine Sickerleitung errichtet. Im Wald oberhalb von Vitznau wurde eine Metallbrücke installiert und somit die Überquerung eines Baches sichergestellt.