Mit insieme Luzern ins Winterwunderland
Nach der letztjährigen Zwangspause findet vom 11. bis 18. Dezember das Winterlager von insieme Luzern in Celerina wieder statt. Der Verein insieme ermöglicht Personen mit einer geistigen Beeinträchtigung eine unvergessliche Woche in den Bündner Bergen, auch dank Angehörigen der Zivilschutzorganisation EMME.
Einsatz der ZSO EMME zugunsten des Vereins insieme Luzern
Umrahmt von der wunderschönen Berglandschaft des Engadins geniessen in dieser Woche 17 Teilnehmende das Winterlager des Vereins insieme Luzern in Celerina. Zusammen mit acht Betreuenden und zwei Leitenden verbringen sie eine Woche in den Bergen und üben dabei verschiedene Wintersportarten wie Skifahren, Langlaufen oder Winterwandern aus.
Lager mit Tradition
Das Winterlager hat eine lange Tradition und erfreut sich grosser Beliebtheit. Zwei Drittel der Teilnehmenden sind regelmässig mit dabei. Seit 2014 unterstützt auch die ZSO EMME die Betreuung vor Ort. Lukas Michel ist in diesem Jahr bereits das siebte Mal dabei. In seiner Funktion als Betreuer beteiligt sich der Angehörige der ZSO EMME aktiv am Lagergeschehen und übernimmt unterschiedliche Aufgaben. Darunter auch die anspruchsvolle Eins-zu-Eins-Betreuung von Teilnehmenden. Als begeisterter Langläufer betreut Lukas in diesem Jahr Lagerteilnehmerin Rita Häfliger. Auf den Skiern gibt er ihr wertvolle Tipps und jederzeit Vertrauen, Sicherheit und Halt.
Rundum grosse Wertschätzung
Die Zeit im Lager bereitet den Teilnehmenden sichtlich Spass, jedem neuen Tag wird mit Freude entgegengefiebert. Lukas Michel schätzt besonders die Tatsache, dass soziale Normen des sonstigen Alltags im Lager in den Hintergrund rücken. Auch das positive Feedback aus der Bevölkerung gegenüber den Teilnehmenden und dem Zivilschutzeinsatz nimmt er wahr und freut sich darüber. Die Mithilfe der ZSO EMME sieht auch Geschäftsleiter des Vereins insieme Luzern, René Kaufmann, als Bereicherung und schätzt die gut funktionierende Zusammenarbeit sehr. Durch die Angehörigen des Zivilschutzes wird der Anteil männlicher Betreuungspersonen erhöht. Gerade wenn nicht alle Teilnehmenden komplett mobil sind, ist dies ein grosser Vorteil.